“Die Gunst der Fuge(n)”

Christof Kriegshaber meint:
Es wächst allerhand bei uns dort, wo nichts wächst oder nach landläufiger Meinung nichts wachsen sollte:

Unsere Siedlung wird von mindestens 2 km Fugen durchzogen: auf Gehwegen, auf den Dächern und entlang der Mauerabschlüsse. Das ergibt bei einer durchschnittlichen Fugenbreite von 1,5 cm eine "Gartenfläche" von immerhin 30m². Wie die Bilder zeigen, ist für diesen Teil der Siedlungsvegetation wohl die Bezeichnung des oberösterreichischen Botanikers Michael Hohla exakt zutreffend: "Die Gunst der Fuge".

Wem's nicht gefällt: Es gibt Fugenkratzer und Drahtbürsten zum Ausleihen. Auf keinen Fall  Unkrautvernichtungsmittel einsetzen - ein wesentlicher Teil dieser Mittel würde unweigerlich in das Kanalnetz eingeleitet werden.
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